Mit 15 Jahren bei den US Open mitzufahren und neben all den großen Namen am Drop-In zu stehen, verdeutlichte schon damals was Mark McMorris für Snowboarden ist: die Zukunft. Während sich seine Mutter daheim im kanadischen Regina auch heute noch etwas Sorgen macht, wenn er – meist mit Seb Toots – durch die Gegend reist, weiß Mark genau, dass es das ist, was er machen will. Und den Air&Style gewinnen. Ob dieses oder nächstes Jahr ist nicht ganz so wichtig. Er hat ja noch Zeit.
Am Anfang war Peetu vielleicht noch einer unter vielen Nachwuchsfahrern aus Finnland, die versuchten, den Sprung von den heimischen Eiskickern in internationale Rankings zu schaffen. 2010 ist ihm dies nicht nur aufgrund der letzten beiden TTR-Gesamtsiege und einer olympischen Silbermedaille in der Pipe, sondern auch mit dem Gesamtsieg in der Burton Global Series gelungen. Nachdem er 2009 sowohl beim Air&Style Big Air als auch in der Quarterpipe jeweils Zweiter wurde, zählt er auch dieses Mal zu den Favoriten. Und keine Sorge, spätestens bei der After-Show-Party taut der anfangs schüchterne Finne auf!
Werni Stock gehört in die Berge. Ob im Winter auf dem Snowboard oder im Sommer als Mountainbike-Guide im heimischen Zillertal. Die Zeiten, in denen er seinem Bruder dessen Snowboard geklaut hat, sind natürlich längst Vergangenheit. Letzte Saison hat der sympathische junge Mann mit den Pirates für Hooked sowie mit Hot Zone und den Ästhetikern gefilmt und ganz Österreich drückt ihm für den Air&Style in Peking die Daumen.
Wer Seppe Smits snowboarden sieht, der verkneift sich Belgierwitze. Der ehemalige Juniorenmeister im Big Air macht seiner Heimat alle Ehre und holte sich 2010 unter anderem den vierten Platz beim Slopestyle-Contest der legendären Arctic Challenge. Wie nahe er wohl dem Treppchen in Peking kommt? Schließlich hat er schon mal eine Air & Style Rookie Session mit einem Backside 1260 gewonnen...
Torgeir Bergrem = frisches Talent aus Norwegen (nicht zu verwechseln mit Torgeir Berre oder Torstein Horgmo). Der junge Mann ist ein absoluter Allrounder und geht nie ohne seinen Ninja Suit auf den Berg. Außerdem ist er für jeden Blödsinn zu haben und springt schon mal von einer riesigen Klippe in einen Gletschersee, nur weil sein Teammanager behauptet hat, er würde sich nicht trauen. Mal sehen, was er sich bei der Air&Style Rookie Challenge traut!
Sage Kotsenburg kommt aus einer 100%igen Snowboardfamilie. Nicht nur mit seinem Bruder Blaze geht er oft zusammen fahren, sogar die Eltern stehen selbst auf dem Brett und managen, filmen und unterstützen ihn wo es nur geht. Das zahlt sich aus, denn der junge Amerikaner holte sich bereits bei der Dew Tour vor zwei Jahren einen ersten und bei den Euro X-Games 2010 den zweiten Platz. Kaum zu glauben, dass er Höhenangst hat, so wie er sich regelmäßig rauslässt!
Wenn Grilo etwas macht, dann richtig: 2009 rutschte er beim Air&Style in Innsbruck gerade noch als Reservefahrer ins Starterfeld und holte sich mit einem perfekten Switch Backside 1080 Doublecork gleich den Ring of Glory. Dass er kurz danach auch noch den O’Neill Evolution Slopestyle gewann, machte den letzten Winter zu seinem bisher erfolgreichsten.
Sebastien Toutant, a.k.a. Seb Toots, stellte auf seinem Snowboard schon Neuner und Zehner hin, da durfte er noch nicht einmal legal Bier trinken. Inzwischen zählen auch Double Corks zu seinem Repertoire und auf seinem Kaminsims in Kanada stehen die Trophäen der letzten beiden Oakley Stylewars Contests, des Billabong Ante Up in Whistler und des freestyle.berlin 2009.
Antti dürfte allen Menschen ein Begriff sein, die sich in den letzten Jahren mit Snowboard-Contests beschäftigt haben. Er stand schon auf unzähligen Podiumsplätzen (2009 wurde er nicht umsonst Dritter der TTR-Gesamtwertung) und sorgte dafür, dass seine Mitstreiter noch einige Umdrehungen drauflegen mussten, um mithalten zu können. Trotzdem geht der sympathische Finne ebenfalls regelmäßig filmen und ließ dafür sogar einen Startplatz bei den Olympischen Spielen in Vancouver sausen. Ob er dieses Jahr seinen dritten Platz vom Air&Style 2006 toppen kann?
Elias ist einer von den Guten. Sowohl was seinen Charakter, als auch was seine Snowboard-Skills anbelangt. Nachdem der entspannte Allgäuer sich einige Zeit mit seiner Gesundheit herumschlagen musste, ist er inzwischen wieder fit, holte sich jeweils den ersten Platz beim Pleasure Jam 2009 und 2010 sowie bei der Cross-Over-Session des freestyle.berlin 2010. Beim Air & Style in Peking hat er so richtig gezeigt was in ihm steckt und fuhr mit einem perfekten BS 1080 Double Cork auf den dritten Platz. Elias hat dieses Jahr wieder mit den Pirates für Hooked gefilmt. Er gibt Gas – mit Sicherheit...
Wer so gut Pipe fährt, wäre eigentlich schon ausreichend mit Talent gesegnet. Unverschämterweise gibt Markus, der sich selbst als ruhig und etwas schüchtern beschreibt (kein Wunder, er ist schließlich Finne), aber nicht nur ebenfalls auf Quarterpipes, sondern auch auf Kickern anständig Gas. Seit diesem Jahr ist er mit der Schule fertig und konzentriert sich jetzt voll aufs Snowboarden – und auf seinen Ausflug zum Event. In Sachen Airtime und Style wird es also einiges zu sehen geben.
Obwohl er wegen Partyfotos mit seiner olympischen Bronzemedaille von Vancouver nach Hause geschickt wurde, ist Scotty Lago eigentlich gar nicht so ein Bad Boy. Im Gegenteil. Der Mann aus USA, der sowohl auf Kickern, Rails als auch in der Pipe und im Backcountry zu Hause ist, kann durchaus als „frendly“ bezeichnet werden – nicht nur, weil er ein Mitglied der Frends Crew ist. Innsbruck wird ihn bei seinem vierten Air & Style sicherlich freundlich willkommen heißen.
Robbie Walker ist keine Neuling im Snowboarden, doch in Europa wurde er bisher nur selten gesichtet. Meist treibt sich der Australier mit dem lockeren Mundwerk in den Staaten rum und tut Gutes für die Umwelt (indem er nach eigener Aussage „den kleineren V8-Motor gekauft“ hat). Seinen Aussie-Wurzeln bleibt er durch den übermäßigen Gebrauch des Wortes „mate“ trotzdem treu und bringt es – neben einer Ladung heftiger Tricks – garantiert auch mit nach Innsbruck. Yeah, mate!
Wenn Niki Korpela bei der Air & Style Rookie Challenge startet, hat er seinen Mitstreitern etwas voraus, schließlich war er 2008 schon „Finish Rookie of the Year“. Bei einer Talentfabrik wie Finnland eine hohe Auszeichnung, wobei er nicht nur durch seinen Part im letzten Euro Gap Movie (u.a. neben seinen Landsmännern Eero Ettala und Markku Koski) bewiesen hat, dass er sie zu Recht bekommen hat. Slams sind nicht sein Ding und da er auch nicht auf den Mund gefallen ist, wird Herr Korpela in Innsbruck garantiert für Unterhaltung sorgen.
Bestes Contest Resultat: 4° rookie air&style, 1° Modena Stomp-It
Warum freust du dich auf den Air & Style?
Weil es eine großartige Möglichkeit ist mein Können zu zeigen und mit den Top Ridern zu fahren.
Aus Italien kommen nicht nur Pesto und Pasta, sondern auch zukünftige Pros. Marco trägt die Hoffnung von Bella Italia auf seinen Schultern und gewinnt damit mal eben lockerleicht den Slopestyle des Jib Music Festivals 2010 in der Heimat. Doch so lange er auf seinem Snowboard steht, fühlt sich der (ganz schön) junge Mann überall zu Hause und hat vor allem eines: Spaß. Eine gehörige Prise davon gehört schließlich in jede Sauce... äh, Session. Erst recht in die Air & Style Rookie Challenge.
Pat Burgener ist die große Nachwuchshoffnung der Schweiz. Er hat Talent, aber er kombiniert Begabung ebenfalls mit Professionalität und Zielstrebigkeit – und hat dabei immer Spaß am Snowboarden. Schon mit vier Jahren hat er angefangen und geht inzwischen auf die Sportschule in Davos. Da kann man mit 14 schon mal bis ins Finale der Burton European Open fahren. Zumindest, wenn man Pat heißt. Kaum vorstellbar, dass „Patatrack“ abseits des Schnees auch öfters tollpatschig ist. Beim Air & Style wird er definitiv nichts dem Zufall überlassen.
Wie, ihr kennt Aljosa nicht? Dann wart ihr in den letzten Jahren nicht in der slowenischen Snowboardszene unterwegs. Dort hat sich „Jojo“ schon längst einen Namen gemacht und ab sofort sollte man ihn auch außerhalb seiner Landesgrenzen kennen. Mit einer Vorliebe für Riesenkicker und einem selbstgebauten Jibpark im Garten, hat er nichts anderes im Kopf als Snowboarden. Und nachdem er letzte Saison schon unter die Top 6 bei den World Rookie Finals gefahren ist, sollte man den Maribor-Local auch beim Air & Style im Auge behalten.
Bescheiden und zurückhaltend trägt der Nachwuchsfahrer aus Sibirien seine traditionelle Fellmütze und landestypische Schuhe-ganz im Zeichen seiner Heimat. Das war’s dann aber auch schon mit bescheiden denn in der letzten Saison wurde Alexey nicht nur Russian Champion in BigAir sondern auch im Slopestyle. Außerdem kann er mit dem zweiten Platz beim BGV FEST Slopestyle aufwarten wo er der international Konkurrenz bis auf Chris Soerman aus Schweden einfachmal davon fuhr. Danach ging‘s für Alexey weiter nach Neuseeland wo er bei den Junior World Championships sechster wurde. Man sollte sich von seinem bescheidenen Auftreten also nicht täuschen lassen, der Junge steht nämlich neben Snowboarden auch auf Kickboxen. Der Rookie Challenge in Innsbruck ist sein Debut beim Air & Style und wir sind gespannt
In den Augen von Markku Koski ist Ville einer der wichtigsten jungen Snowboarder aus Finnland, wenn es um die Verbindung von Talent und Style geht. Der junge Finne hat auf dem O'Neill Evolution 2010 für Aufsehen gesorgt, als er Peetu Piroinen auf den dritten Platz verwiesen hat, zudem ist er amtierender Vize-Junioren-Weltmeister. Auf Contests kann er vor allem mit seinem smoothen Style punkten. Ville hat gerade die Schule abgeschlossen und verbrachte seine Winter bisher in seinem Heimatgebiet Ruka. Mittlerweile bereist er die Welt und ist auf Contests in ganz Europa den USA und Neuseeland anzutreffen.
Wenn Niki Korpela bei der Air & Style Rookie Challenge startet, hat er seinen Mitstreitern etwas voraus, schließlich war er 2008 schon „Finish Rookie of the Year“. Bei einer Talentfabrik wie Finnland eine hohe Auszeichnung, wobei er nicht nur durch seinen Part im letzten Euro Gap Movie (u.a. neben seinen Landsmännern Eero Ettala und Markku Koski) bewiesen hat, dass er sie zu Recht bekommen hat. Slams sind nicht sein Ding und da er auch nicht auf den Mund gefallen ist, wird Herr Korpela in Innsbruck garantiert für Unterhaltung sorgen.
Aus Italien kommen nicht nur Pesto und Pasta, sondern auch zukünftige Pros. Marco trägt die Hoffnung von Bella Italia auf seinen Schultern und gewinnt damit mal eben lockerleicht den Slopestyle des Jib Music Festivals 2010 in der Heimat. Doch so lange er auf seinem Snowboard steht, fühlt sich der (ganz schön) junge Mann überall zu Hause und hat vor allem eines: Spaß. Eine gehörige Prise davon gehört schließlich in jede Sauce... äh, Session. Erst recht in die Air & Style Rookie Challenge.
Pat Burgener ist die große Nachwuchshoffnung der Schweiz. Er hat Talent, aber er kombiniert Begabung ebenfalls mit Professionalität und Zielstrebigkeit – und hat dabei immer Spaß am Snowboarden. Schon mit vier Jahren hat er angefangen und geht inzwischen auf die Sportschule in Davos. Da kann man mit 14 schon mal bis ins Finale der Burton European Open fahren. Zumindest, wenn man Pat heißt. Kaum vorstellbar, dass „Patatrack“ abseits des Schnees auch öfters tollpatschig ist. Beim Air & Style wird er definitiv nichts dem Zufall überlassen.
Wie, ihr kennt Aljosa nicht? Dann wart ihr in den letzten Jahren nicht in der slowenischen Snowboardszene unterwegs. Dort hat sich „Jojo“ schon längst einen Namen gemacht und ab sofort sollte man ihn auch außerhalb seiner Landesgrenzen kennen. Mit einer Vorliebe für Riesenkicker und einem selbstgebauten Jibpark im Garten, hat er nichts anderes im Kopf als Snowboarden. Und nachdem er letzte Saison schon unter die Top 6 bei den World Rookie Finals gefahren ist, sollte man den Maribor-Local auch beim Air & Style im Auge behalten.
Bescheiden und zurückhaltend trägt der Nachwuchsfahrer aus Sibirien seine traditionelle Fellmütze und landestypische Schuhe-ganz im Zeichen seiner Heimat. Das war’s dann aber auch schon mit bescheiden denn in der letzten Saison wurde Alexey nicht nur Russian Champion in BigAir sondern auch im Slopestyle. Außerdem kann er mit dem zweiten Platz beim BGV FEST Slopestyle aufwarten wo er der international Konkurrenz bis auf Chris Soerman aus Schweden einfachmal davon fuhr. Danach ging‘s für Alexey weiter nach Neuseeland wo er bei den Junior World Championships sechster wurde. Man sollte sich von seinem bescheidenen Auftreten also nicht täuschen lassen, der Junge steht nämlich neben Snowboarden auch auf Kickboxen. Der Rookie Challenge in Innsbruck ist sein Debut beim Air & Style und wir sind gespannt
In den Augen von Markku Koski ist Ville einer der wichtigsten jungen Snowboarder aus Finnland, wenn es um die Verbindung von Talent und Style geht. Der junge Finne hat auf dem O'Neill Evolution 2010 für Aufsehen gesorgt, als er Peetu Piroinen auf den dritten Platz verwiesen hat, zudem ist er amtierender Vize-Junioren-Weltmeister. Auf Contests kann er vor allem mit seinem smoothen Style punkten. Ville hat gerade die Schule abgeschlossen und verbrachte seine Winter bisher in seinem Heimatgebiet Ruka. Mittlerweile bereist er die Welt und ist auf Contests in ganz Europa den USA und Neuseeland anzutreffen.