| Freitag, 1. Februar | Samstag, 2. Februar | ||
| 19.20 Uhr | Left Boy | 18.45 Uhr | Krafklub |
| 21.00 Uhr | Die Fantastischen Vier | 21.00 Uhr | Mac Miller |
Freitag gibts im Bergisel was auf die Ohren!
Smudo, And.Ypsilon, Michi Beck und Thomas D sind im wahren Wortsinn Die Fantastischen Vier. Sie haben die deutsche Musikszene geprägt und vervollkommnet und dabei immer für hervorragende Unterhaltung gesorgt.
Am 7. Juli 1989 fand alles in einem Kindergarten in Stuttgart-Wangen seinen Anfang, wo sie zum ersten Mal als ‚Die Fantastischen Vier' auftraten. Mit dem ersten Album ‚Jetzt geht's ab' (1991) und der Hitsingle ‚Die da' aus dem zweiten Album ‚Vier gewinnt'(1992) fing alles an, es folgten sechs weitere Studioalben, großartige Werke wie ‚Lauschgift', ‚4:99' und ‚Fornica', die Die Fantastischen Vier von Rappern zu Pop-Künstlern mit den besten Texten im deutschen Musikbusiness werden ließen.
Im Internet ist er bereits ein gefeierter Star. Die Rede ist von Ferdinand Sarnitz, der sich unter dem Namen Left Boy derzeit in der Musikwelt einen Namen macht. Sein erstes Video zum Song ‚Jack Sparrow', das im Juni 2011 auf Youtube erschien, wurde bereits über 1,5 Millionen mal angeklickt. Mit dem Song ‚Outro' schaffte der junge Wiener auf Anhieb den Sprung in die Top 50 der ‚most favorite Videoreleases' bei Youtube.
Die Musik des 23jährigen Rappers bewegt sich irgendwo zwischen Electro, Dubstep, Rap und Pop. Dabei schreibt, komponiert und produziert der studierte Tontechniker seine Songs alle selbst. Die aktuelle EP ‚Guns, Bitches, Weed' die Left Boy in seiner Wahlheimat New York produzierte, bietet der Künstler seinen Fans zum freien Download an. Auffällig sind dabei vor allem seine diversen HipHop und Elektro Samples von Pop-Klassikern wie dem ‚Sweet Dreams' von Eurythmics oder ‚A Thousand Miles' von Vanessa Carlton.
Aus den USA direkt auf die Ö3-Bühne im Bergisel Stadion. Am Samstag heizt Mac Miller dem Publikum ein.
Im zarten Alter von sechs Jahren brachte sich Malcolm McCormick aka Mac Miller selbst Klavier-, Gitarre-, Bass- und Schlagzeugspielen bei. Beeinflusst wurde er dabei von Big L, Lauryn Hill, Outkast oder A Tribe Called Quest. Mit neunzehn war er in Pittsburgh bereits eine lokale Größe, seine sehr individuellen Freestyles waren stadtbekannt und es sollte nicht lange dauern, bis er landesweit Konzerthallen ausverkaufte.
2009 realisierte Mac Miller seine ersten beiden CD-Projekte, die er auf der Straße und über das Internet verbreitete. 2010 veröffentlichte er sein erstes Album ‚K.I.D.S.' - die Videos zu den beiden Singles wurden unglaubliche 20 Millionen mal angesehen.
Seine Fangemeinde in Europa kam 2011 endlich in den Genuss seiner Live-Qualitäten. Im Rahmen seiner ‚Incredibly Dope Tour' gastierte er für drei Termine in Deutschland. Mac Miller ist nicht aufzuhalten, oder wie das renommierte HipHop Magazin The Source schreibt: ‚The sky is the limit for this Pittsburgh native.'
Eine einstmals getrennte Nation, die auf der einen Seite Kraftwerk und auf der anderen Seite Club Cola hervorbrachte, musste einfach irgendwann ihren gesamten kulturhistorischen Sack in einer Band wie Kraftklub entladen. Kraftklub sind Söhne Chemnitz’ (fka Karl-Marx-Stadt), sie sind Produkte der sich dahin schleppenden Vergangenheitsbewältigung und mit aller Inbrunst orientierungslos. Aus dem Unwillen heraus, einfach noch eine weitere deutsche Band zu sein, die unerträglich scheiße ist und in die Bedeutungslosigkeit gestreamlined wurde, entschlossen sie sich, einfach eine der wenigen Bands auf deutschem Boden zu sein, die geniale Ideen hat. Ideen von der Sorte, die man selbst gern hätte. In etwa so wie der Typ, der den Minirock erfunden hat. Kraftklub haben einfach aus zwei sich selbst zu Tode langweilenden zeitgenössischen Musikgenres – das sind IndieRock und DeutschRap – ein neues, aufregendes Musikgenre gemacht, das jedoch bitte nicht mit Crossover oder ähnlichen Ärgernissen zu verwechseln ist. Kraftklub zeichnen Generationenportraits zwischen historischer Dekontextualisierung und Analfixierung, zwischen Über-Ironisierung und schonungslosem Realismus. Sie sehen in ihren Collegejacken aus wie zwangsvermehrte The Hives, die bei Public Enemy die Codes of Cool studierten. Kraftklub vereinen resignative Amokbereitschaft mit urbanem Dandyismus. Ja, sie haben sogar schon Philip Roth gelesen und sind damit das Feuilletonfutter von morgen. Heute sind sie das, wovon die Popkultur dieses Landes immer geträumt hat.
Keinohrhasen aufgepasst: One for the famous, two for the deck! Was sich exklusiv für VIPs und Skateboarder anhört, macht in Wahrheit jedem Beine und lässt Taube wieder hören! „Famous Deck Team“ nennt sich der Zusammenschluss unter dem die DJs Smart & Crypt durch die Lande ziehen.
„Make Em Say Aaa!“ ist kein Sprachfehler, sondern das schweißtreibende Motto, mit dem die jungen Herren tanzwütigen Gästen zu Leibe rücken.
Mit ihrer „Wicked 4 Turntables Show“ heizen sie dem Publikum ein; in der Bewegung liegt die Kraft! Von kleinen Clubs bis zu großen Industriehallen und Snowboard-Events: Die beiden Djs sind alles andere als Anfänger und haben mittlerweile über Deutschland hinaus auch in Europa ihre Spuren hinterlassen. Das Ergebnis: Groove bis der Arzt kommt! Das Famous Deck Team verbindet Funk, Soul, manche 80er-Legende mit Oldschool Hip Hop und Elektronischen Beats. Die Mischung ist schweißtreibend. Die Show-Elemente der beiden Schallplattenunterhalter strotzen vor verrückten Einfällen und zeigen, dass gute DJs hinter den Turntables die Handgelenkchen nicht schonen.
Vier Plattenspieler, zwei MPCs und jede Menge guter Ideen: Die Spielfreude ist dem „Famous Deck Team“ in jedem gespielten Takt anzumerken. Eklektisch ist hierbei keine Floskel für Hornbrillenträger, sondern Klang gewordene Realität. Bist Du schon einmal hinterrücks von einem DJ mit Beats beworfen worden? Das ist das Mindeste, was die zwei für Dich tun werden. Versprochen!