Keith Caputo Vocals
alan Robert Bass
Joey Z. Guitar
Dan Richardson Drums, Percussion
LIFE OF AGONY schlagen mit ihrem dritten Album "Soul Searching
Sun" ein weiteres Kapitel ihres persönlichen Tagebuchs auf...
Nach den ersten beiden Charbreakern "River Runs Red" (1993) und
"Ugly" (1995) beweisen Keith & Co einmal mehr, daß sie
noch ganz andere 'Saiten' aufziehen können. Schon das Debüt sorgte
für gehörigen Wirbel in der New Yorker Underground-Szene. Da traf
knallharter, wilder Sound auf eine einzigartige Stimme, die herzzerreissender
nicht sein konnte. Der Musikstil des jungen Trios ließ sich in keine
Schublade stecken- das war neu! "Heavy-Melodic-Alternative-Groove"
nannten es LIFE OF AGONY.
Bei dem Nachfolger wurde dann besonders Keiths unverwechselbarer Gesang
in den Vordergrund gerückt. Man hatte sich unüberhörbar sowohl
menschlich als auch musikalisch weiterentwickelt. Dies wurde mit euorpaweiten
Charterfolgen und restlos ausverkauften Konzerten belohnt.
Danach war erneut die Zeit reif für Veränderungen: LIFE OF
AGONY trennten sich von ihrem Manager und verpflichteten Dan Richardson
(ex-Pro Pain) hinter der Schießbude. Dritter im Bunde war Produzent
Phil Nicolo von den legendären Butcher Brothers, der auch schon so
namhafte Künstler wie die Rolling Stones, The Police and Urge Overkill
im Studio unterstützte. Die Basis war geschaffen, ein excellentes Album
wie "Soul Searching Sun" entstehen lassen...
Im New Yorker Studio 4 ließ dann jedes Bandmitglied persönliche
Vorlieben, Interessen und Erfahrungen in die Produktion einfließen.
Der Hang zur Experimentierfreudigkeit und die enorme Weiterentwicklung der
Band machten es möglich, ein facettenreiches Album zu entwickeln. Einmal
mehr kann man hier das Schubladendenken getrost vergessen.
Da gibt es Songs wie "Hope" und "Neg", bei denen das
schnelle Tempo und die donnernde Gitarre erahnen lassen, was sich bei einer
Liveperformance vor der Bühne abspielen wird. Im krassen Gegensatz
dazu zerreissen die gefühlvollen "My Mind Is Dangerous" und
"Gently Sentimental" dem Zuhörer fast schon auf 'harmonische'
Weise das Herz - Gänsehaut garantiert!
Die Bandmitglieder sind so verschieden, daß die Identifikationsrate
des Publikums sehr hoch sein dürfte:
Alan, eher der stille Vertreter und kreativster Kopf der Band, ist für
den Großteil der Lyrics verantwortlich - kaum ein anderer kann so
geschickt mit Metaphern umgehen wie er. Auf der Bühne ist er dann wie
ausgewechselt und läßt mit seinen wilden Basslines die Menge
toben...stille Wasser sind bekanntlich tief!
Dan, der Gelassene, bereichert die Gruppe durch seine langjährige
Erfahrung und die Lässigkeit, die Dinge so zu nehmen wie sie sind.
Er ist die sprichwörtliche frische Brise, die durch die Band weht!
Joey zündet bei seiner Liveperformance den berühmten Funken,
der gnadenlos auf das Publikum übergeht, und ihn wiederum anspornt,
alles zu geben. Man gebe ihm eine Gitarre und schon hat man die perfekte
Symbiose aus "Erleben und Erleben lassen".
Sentimental Keith besticht zweifellos durch seine einzigartige Stimmgewalt,
die vom leisen Wispern bis hin zur vollen Ausschöpfung seiner Lungenkapazität
reicht, so daß auch der Letzte in der Halle hört, was Mr. Caputo
zu sagen hat. Von seinen meist nachdenklich-melancholisch Gefühlen
getrieben, zieht Keith einen Seelentrip ab, der auf wahren Geschichten aus
seinem Leben basiert.
"Soul Searching Sun", ein weiterer Riesenschritt in Sachen
Weiterentwicklung. Der Sprung auf die andere Seite des Flusses ist geschafft
und wieder einmal geht die Sonne auf!
Fest steht, wer sich einmal auf LIFE OF AGONY eingelassen hat, den lassen
sie nicht mehr los...
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